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Preise selbstbewusst vertreten: Psychologie, Haltung, Argumentation

Preisverhandlung

Viele Selbstständige, Freelancer oder Unternehmerinnen erleben diesen Moment: Ein potenzieller Kunde zeigt Interesse, doch sobald es ums Geld geht, wird es unangenehm. Man zögert, stottert, reduziert sogar den Preis, bevor überhaupt jemand verhandelt hat. Warum ist das so? Es geht nicht nur ums Geld – es geht um Selbstwert, alte Glaubenssätze und Ängste vor Ablehnung.

Das Thema Geld ist emotional aufgeladen. Vor allem in unseren Breitengraden. Wer seine Preise nennt, zeigt, was er oder sie sich selbst und die eigene Leistung wert ist. Und das kann ganz schön verletzlich machen. Viele von uns wurden zudem mit Aussagen wie „Geld verdirbt den Charakter“ oder „Über Geld spricht man nicht“ sozialisiert. Kein Wunder, dass Preisverhandlungen oft mit Stress und Unbehagen verbunden sind.

Zudem kommen kulturelle Unterschiede hinzu. In vielen Ländern (z. B. USA oder Naher Osten) ist Verhandeln ein alltäglicher Teil der Geschäftskultur – in Deutschland dagegen wirkt es oft unangenehm oder sogar unhöflich, um Preise zu feilschen oder seinen eigenen Preis „zu hoch“ anzusetzen.

Es braucht Mut, Klarheit und Training, um aus dieser Unsicherheit herauszutreten. Wer lernt, den eigenen Wert zu erkennen und mit einer klaren, respektvollen Haltung zu vertreten, wird nicht nur souveräner verhandeln, sondern auch besser bezahlt. Der Schlüssel liegt in einer Mischung aus psychologischem Verständnis, innerer Haltung und strategischer Argumentation.

Die Psychologie hinter Preisverhandlungen

Wie unser Gehirn auf Preisverhandlungen reagiert

Verhandlungen aktivieren in unserem Gehirn dieselben Zentren wie Konflikte. Besonders in stressigen Situationen schaltet der Körper in den „Fight-or-Flight“-Modus – also Angriff oder Rückzug. Sobald ein potenzieller Kunde sagt „Das ist mir zu teuer“, löst das unbewusst Alarm aus. Wir empfinden es schnell als Ablehnung oder Angriff.

Psychologisch gesehen ist das ein Klassiker der Verlustaversion. Studien von Nobelpreisträger Daniel Kahneman zeigen: Der Schmerz des Verlustes wiegt etwa doppelt so schwer wie die Freude über einen gleichwertigen Gewinn. Bedeutet: Wenn wir Angst haben, den Auftrag zu verlieren, lassen wir eher vom Preis ab, als standhaft zu bleiben.

Zudem spielt das sogenannte Fairnessprinzip eine Rolle: Menschen streben nach fairen Ergebnissen. Wenn wir das Gefühl haben, unser Preis sei „zu hoch“ im Vergleich zur Leistung, erzeugt das kognitive Dissonanz – ein unangenehmes Spannungsgefühl. Um dieses Gefühl loszuwerden, geben wir eher nach.

Doch genau hier liegt der Denkfehler: Ein Preis ist nicht gut oder schlecht – er ist ein Ausdruck eines Wertes. Wenn du deinen Wert kennst und vermittelst, wirst du seltener in diese Stressfalle tappen.

Die Rolle des Selbstwerts in der Preisverhandlung

Dein Selbstwertgefühl ist der heimliche Dirigent deiner Preisverhandlung. Wer sich selbst (oder die eigene Arbeit) nicht als wertvoll empfindet, wird niemals überzeugend hohe Preise vertreten können. Umgekehrt gilt: Wer sich seiner Kompetenzen bewusst ist und seinen Beitrag für den Kunden klar benennen kann, strahlt Sicherheit aus – und genau das kaufen Menschen.

Selbstwert lässt sich trainieren wie ein Muskel. Methoden wie tägliche Reflexion über Erfolge, gezielte Affirmationen oder das sogenannte „Erfolgstagebuch“ helfen dabei, sich selbst objektiver zu sehen. Auch der Vergleich mit Marktpreisen, das Einholen von Feedback oder das Visualisieren vergangener Erfolgserlebnisse wirkt stärkend.

Ein einfacher Trick: Stell dir vor, du würdest den Preis nicht für dich selbst, sondern für einen Freund oder eine Freundin verhandeln. Was würdest du für sie verlangen? Diese mentale Distanz löst oft Blockaden und hilft dir, fair und zugleich entschlossen zu argumentieren.

Haltung: Die innere Einstellung entscheidet

Das eigene Angebot wertschätzen lernen

Viele Freiberufler unterschätzen sich – sie verkaufen nicht einfach ihre Zeit, sondern Erfahrung, Perspektive, Problemlösungen. Der Preis ist also nicht nur für eine Stunde Coaching oder ein Projekt, sondern für Klarheit, Erleichterung, Wachstum oder Umsatzsteigerung beim Kunden. Wer das erkennt, kann mit ganz anderer Haltung auftreten.

Ein großer Hebel dabei ist der sogenannte „Anker-Effekt“: Die erste genannte Zahl in einer Verhandlung hat enormen Einfluss auf den weiteren Verlauf. Wenn du also mit einem selbstbewussten Preis startest, setzt du den Rahmen für das Gespräch. Der Kunde orientiert sich daran, selbst wenn es noch Verhandlungsspielraum gibt.

Wichtig ist auch, zwischen Preis und Wert zu unterscheiden. Du bist nicht „teuer“, du bietest einen großen Mehrwert. Diese Klarheit verändert nicht nur deine Kommunikation, sondern auch dein Auftreten: aufrecht, freundlich, bestimmt.

Souverän bleiben bei Widerstand

Kunden hinterfragen Preise nicht, um dich zu demütigen, sondern weil sie verstehen wollen, ob es sich lohnt. Sie testen deine Sicherheit. Wer jetzt verunsichert reagiert, sendet genau das falsche Signal: „Ich bin mir meines Wertes nicht sicher.“

Die Lösung liegt im inneren Abstand zum Ergebnis. Du willst den Kunden, brauchst ihn aber nicht. Das ist eine starke, unabhängige Haltung – sie erzeugt Respekt. Du kannst deinem Gegenüber wertschätzend, aber bestimmt klarmachen: „Ich weiß, was ich leiste – und das hat seinen Preis.“

Ein weiterer Punkt: Setze Grenzen klar, aber respektvoll. Sag zum Beispiel: „Ich verstehe Ihre Perspektive. Mein Preis basiert auf dem, was ich regelmäßig am Markt verlange und was Kunden wie Sie mit meiner Arbeit erreicht haben.“ So bleibst du sachlich und wertschätzend – ohne dich zu rechtfertigen.

Argumentationstechniken nach dem Harvard-Konzept

Trennung von Person und Problem

Einer der zentralen Grundsätze des Harvard-Konzepts lautet: „Behandle die Menschen weich, das Problem hart.“ In Preisverhandlungen bedeutet das, klar zwischen der persönlichen Beziehung und der geschäftlichen Angelegenheit zu unterscheiden. Oftmals neigen wir dazu, Einwände persönlich zu nehmen – doch genau das schwächt unsere Verhandlungsposition.

Wenn ein Kunde sagt: „Das ist mir zu teuer“, ist das kein Angriff auf dich als Mensch. Es ist ein Ausdruck seiner wirtschaftlichen Abwägung. Reagiere also nicht gekränkt, sondern sachlich und lösungsorientiert. Etwa mit: „Ich verstehe, dass Sie auf Ihr Budget achten müssen. Lassen Sie uns schauen, wie wir den größtmöglichen Nutzen innerhalb Ihres Rahmens erzielen.“

Empathie bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, nachzugeben, sondern zuzuhören. Wer sich ernst genommen fühlt, ist eher bereit, auch deinen Standpunkt zu akzeptieren. Deshalb: Bleib freundlich, aber verliere nicht deine Position aus den Augen. Stärke deine Argumentation durch sachliche Fakten, Erfahrungswerte und Referenzen – nicht durch Verteidigung.

Interessen statt Positionen verhandeln

Ein häufiger Fehler in Preisgesprächen ist das Beharren auf Positionen. Du sagst: „Ich koste 2.000 €.“ Der Kunde sagt: „Ich zahle nur 1.000 €.“ Blockade. Doch diese Konfrontation ist oft unnötig, wenn man die dahinterliegenden Interessen versteht.

Vielleicht geht es dem Kunden nicht darum, weniger zu zahlen, sondern schneller zu starten, mehr Flexibilität zu haben oder weniger Risiko einzugehen. Wenn du diese Interessen erkennst, kannst du kreativ Lösungen entwickeln, die beiden Seiten gerecht werden – ohne deinen Preis zu senken.

Stell gezielte Fragen: „Was ist Ihnen bei diesem Projekt besonders wichtig?“ oder „Woran würden Sie merken, dass sich die Investition für Sie gelohnt hat?“ So erfährst du, worum es dem Kunden wirklich geht – und kannst deine Argumentation darauf ausrichten.

Optionen entwickeln – Kreativ in der Preisgestaltung

Preise müssen nicht starr sein – sie dürfen intelligent und flexibel gestaltet werden. Du kannst mit sogenannten Mehrwert-Optionen arbeiten: Statt Rabatt anzubieten, kannst du zusätzliche Leistungen einbauen, die dich wenig kosten, dem Kunden aber echten Nutzen bringen.

Beispiel: „Anstatt den Preis zu reduzieren, biete ich Ihnen zusätzlich einen einstündigen Strategieworkshop an.“ Oder: „Wenn Sie sich bis Freitag entscheiden, erhalten Sie Zugriff auf ein exklusives Bonusmodul.“

Durch diese Denkweise entstehen Win-win-Lösungen, bei denen beide Seiten gewinnen. Der Kunde fühlt sich gesehen – und du hältst deinen Preis stabil.

Objektive Kriterien nutzen

Ein weiterer Schlüssel des Harvard-Konzepts ist das Verhandeln auf Basis objektiver Kriterien. Wenn du deinen Preis an nachvollziehbaren Benchmarks, Marktwerten oder konkreten Ergebnissen festmachst, wirkst du souveräner – und vermeidest emotionale Diskussionen.

Beziehe dich z. B. auf Branchendurchschnitte, Studien oder Erfahrungswerte: „Die meisten meiner Kunden sehen innerhalb von sechs Wochen erste Resultate – das ist in dieser Investitionsklasse marktüblich.“ Oder: „Ähnliche Projekte mit vergleichbarem Umfang bewegen sich in einem Rahmen von 3.000 bis 5.000 € – ich bin mit 3.200 € am unteren Ende.“

Durch solche Fakten vermeidest du subjektive Debatten und führst das Gespräch auf eine sachliche Ebene zurück – dort, wo du stark bist.

Techniken aus dem Buch „Negotiation Genius“

Die Macht der Vorbereitung

Eine der wertvollsten Lektionen aus dem Bestseller „Negotiation Genius“ von Deepak Malhotra und Max H. Bazerman: Gute Verhandler verlassen sich nie auf Spontaneität – sie bereiten sich strategisch vor. Ein zentrales Konzept ist BATNA: Best Alternative To a Negotiated Agreement. Es beschreibt die beste Alternative, die dir zur Verfügung steht, wenn die Verhandlung scheitert.

Wenn du deine BATNA kennst – also z. B. ein weiteres Kundenprojekt, eine Kooperation oder dein finanzieller Puffer – verhandelst du mit deutlich mehr Gelassenheit. Du weißt: Ich will diesen Deal, aber ich brauche ihn nicht. Genau diese Haltung verändert die Gesprächsdynamik.

Zusätzlich hilft dir eine Checkliste: Was sind deine Ziele? Was sind absolute No-Gos? Was könnte der Kunde fordern? Welche Argumente wirst du verwenden? Solch eine Vorbereitung macht den Unterschied zwischen Druck und Selbstbestimmtheit.

Psychologische Hebel in der Praxis

Malhotra beschreibt verschiedene psychologische Prinzipien, die du gezielt einsetzen kannst. Zum Beispiel das Framing: Je nachdem, wie du Informationen präsentierst, verändern sie die Wahrnehmung. Sag nicht: „Das kostet 2.000 €“, sondern: „Für eine Investition von rund 65 € am Tag über drei Monate erhalten Sie…“ – das klingt ganz anders.

Auch das Kontrastprinzip ist mächtig: Wenn du zunächst ein höherpreisiges Angebot präsentierst (z. B. dein Premium-Paket) und dann dein Standard-Angebot, erscheint Letzteres günstiger, obwohl sich am Preis nichts geändert hat. Dein Kunde empfindet es als fairer Deal.

Ein weiterer Punkt: Körpersprache und Tonfall. Ein ruhiger, klarer Ton, aufrechter Stand und fester Blickkontakt signalisieren Sicherheit. Nervöse Gestik, flüchtiger Blick oder zu schnelles Reden senden das Gegenteil. Gute Verhandler wissen: Der Körper verhandelt mit.

Umgang mit Preis-Einwänden

Typische Einwände und clevere Antworten

Preisverhandlungen scheitern selten an der Zahl selbst – meist scheitern sie an Unsicherheit, Missverständnissen oder mangelnder Kommunikation. Wenn ein Kunde sagt „Das ist mir zu teuer“, meint er oft: „Ich bin mir nicht sicher, ob es mir das wert ist.“ Und genau hier kommst du ins Spiel.

Statt dich zu verteidigen oder direkt zu senken, geh auf den Einwand ein. Frage zum Beispiel: „Darf ich fragen, womit Sie den Preis vergleichen?“ Oder: „Welche Vorstellungen hatten Sie ursprünglich – und was genau war Ihnen dabei wichtig?“ So öffnest du den Raum für ein echtes Gespräch.

Kluge Antworten sind z. B.:

  • „Verstehe ich gut. Darf ich Ihnen kurz aufzeigen, warum der Preis so gewählt ist?“

  • „Die Investition erscheint auf den ersten Blick hoch – lassen Sie mich Ihnen zeigen, was alles inkludiert ist.“

  • „Ich verstehe den Gedanken. Lassen Sie uns schauen, wie wir den größtmöglichen Nutzen für Ihr Budget realisieren können.“

Solche Sätze nehmen den Druck aus dem Gespräch, bringen dich in die Führungsrolle zurück und helfen, die Diskussion auf den Wert zu lenken – nicht auf den Preis.

Reframing – den Fokus geschickt lenken

Reframing bedeutet, die Perspektive zu verändern – also dieselbe Information in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. Und genau das ist eine der stärksten Techniken in Preisgesprächen. Statt über „Kosten“ sprichst du über „Investitionen“. Statt „Stundensatz“ betonst du das „Gesamtergebnis“.

Beispiele:

  • Statt: „Ich berechne 150 € pro Stunde.“
    Besser: „In unserem Projektpreis ist enthalten, dass Sie in drei Wochen eine messbare Verbesserung Ihrer Conversion sehen werden.“

  • Statt: „Das kostet Sie 3.000 €“
    Besser: „Für 3.000 € sichern Sie sich ein Komplettpaket, das Ihnen rund 100 Stunden Arbeit, viel Unsicherheit und einen Monat Zeit spart.“

Menschen investieren leichter, wenn sie den Nutzen klar erkennen – nicht, wenn sie Zahlen miteinander vergleichen. Reframing bringt die echte Bedeutung deiner Leistung in den Vordergrund. So steuerst du die Wahrnehmung und stärkst deine Position – ohne aggressiv zu wirken.

Gesprächsleitfäden für Preisgespräche

Hier ein einfacher, bewährter Leitfaden für Preisgespräche:

  1. Einstieg – Vertrauen aufbauen:
    Stelle offene Fragen, hör aktiv zu, finde heraus, was dem Kunden wirklich wichtig ist.

  2. Nutzen herausarbeiten:
    Betone, wie deine Leistung konkret hilft, Ziele zu erreichen, Probleme zu lösen oder Zeit zu sparen.

  3. Preis nennen – ruhig und klar:
    Sprich den Preis mit fester Stimme aus – ohne „äh“, „ungefähr“ oder abschwächende Worte.

  4. Pause machen – aushalten:
    Schweigen nach dem Preis ist machtvoll. Gib dem Kunden Raum zu reagieren, ohne direkt nachzuschieben.

  5. Auf Einwände reagieren – wertschätzend:
    Geh auf Fragen ein, stell Rückfragen, stärke den Nutzen erneut.

  6. Abschluss suchen:
    Kläre: „Passt das für Sie so?“ oder „Was brauchen Sie noch, um eine Entscheidung zu treffen?“

Mit dieser Struktur bleibst du souverän, sachlich und gleichzeitig empathisch – die beste Grundlage für faire und erfolgreiche Preisgespräche.

Fehler, die du vermeiden solltest

In Preisverhandlungen passieren immer wieder dieselben Stolpersteine – und sie kosten bares Geld. Hier die häufigsten:

  1. Den Preis relativieren:
    Aussagen wie „Ich weiß, das klingt viel“ oder „Ich hoffe, das ist okay“ untergraben deine Glaubwürdigkeit. Sag den Preis mit Klarheit – Punkt.

  2. Zu schnell nachgeben:
    Ein Kunde macht ein fragendes Gesicht – und du senkst sofort um 20 %? Das schwächt deine Position. Geh auf Einwände ein, ja – aber mit Strategie, nicht mit Panik.

  3. Rabatt ohne Gegenleistung:
    Wer einfach reduziert, ohne etwas zurückzubekommen, gibt Macht ab. Wenn es einen Rabatt gibt, dann immer mit Bedingungen: z. B. „bei Buchung bis Freitag“ oder „wenn wir auf einen Zwischenbericht verzichten.“

  4. Verkaufen statt verhandeln:
    Viele versuchen krampfhaft zu überzeugen, statt in Dialog zu gehen. Gute Verhandler stellen Fragen, zeigen Optionen – und führen so zum Abschluss.

Vermeide diese Fehler – und du wirst mit jedem Gespräch sicherer, klarer und erfolgreicher.

Mentale Vorbereitung für Preisverhandlungen

Visualisierungstechniken und mentale Stärke

Was Spitzensportler vor einem Wettkampf machen, kannst du dir für Preisverhandlungen ebenfalls zunutze machen: Visualisierung. Stell dir vor, wie du deinem Gesprächspartner ruhig und selbstbewusst gegenübertrittst. Wie du deinen Preis nennst, wie der Kunde nickt, wie ihr zu einer Einigung kommt.

Dieses mentale Training stärkt deine neuronalen Verbindungen für Souveränität – dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob du die Szene nur visualisierst oder sie real erlebst. Je öfter du dich selbst in dieser Rolle siehst, desto sicherer wirst du auch im echten Gespräch.

Ergänzend helfen Routinen wie ein kurzes Atemtraining vor dem Termin, Power-Posing (offene, aufrechte Körperhaltung für zwei Minuten), sowie positive Selbstgespräche: Sag dir laut, worin du gut bist und warum dein Angebot wertvoll ist. Was zunächst ungewohnt klingt, wirkt nachweislich stärkend auf dein Auftreten und deine innere Haltung.

Die Bedeutung von Klarheit und innerer Ruhe

Souveränität entsteht aus Klarheit. Wer genau weiß, was er leisten kann, wo sein Wert liegt, was verhandelbar ist – und was nicht –, verhandelt ganz anders. Die beste Vorbereitung ist also nicht nur Faktenwissen, sondern innere Ruhe.

Diese erreichst du durch einen klaren Rahmen: Definiere deine Mindestgrenze, dein Ziel, deine Wunschbedingungen. Mach dir bewusst: Du bist nicht auf jeden Auftrag angewiesen – du willst passende Kunden. Diese Haltung verändert deine Ausstrahlung.

Auch Körper und Stimme spiegeln deine innere Klarheit. Achte auf langsames Sprechen, ruhige Atmung, entspannte Schultern. Wenn du im Gespräch ruhig bleibst – auch bei Einwänden oder kritischen Fragen – strahlst du genau das aus, was Kunden suchen: Kompetenz, Sicherheit, Vertrauen.

Der Weg zur selbstbewussten Preisvertretung

Selbstbewusst den eigenen Preis vertreten ist keine angeborene Fähigkeit – es ist eine Kombination aus psychologischer Reife, innerer Haltung und strategischer Kommunikation. Der Weg dorthin ist ein Lernprozess, der mit kleinen Schritten beginnt: Klarheit über den eigenen Wert. Mut zur klaren Ansprache. Bereitschaft zur Reflexion.

Das Harvard-Konzept lehrt uns: Souveränität entsteht nicht durch Härte, sondern durch gute Vorbereitung, Empathie und Struktur. Negotiation Genius zeigt, wie wir mit psychologischem Feingefühl unsere Position stärken – ohne zu dominieren. Und die Praxis bestätigt: Wer sich selbst und sein Angebot ernst nimmt, wird auch von anderen ernst genommen.

Fang an, deine Preise nicht nur zu nennen, sondern zu vertreten. Mit Haltung, Strategie und dem Wissen: Du bietest echten Wert. Und genau dafür darfst – und sollst – du gut bezahlt werden.

Marvin A. Verweyen

Verkaufen ist mein Handwerk. Ich bin Marvin A. Verweyen — Verkaufstrainer, Unternehmer und spezialisiert auf das, was im B2B wirklich schmerzt: neue Kunden gewinnen und Preise durchsetzen. Mit meinem Team unterstütze ich Vertriebsorganisationen im Mittelstand und Konzern, wieder planbar zu verkaufen. Kein Buzzword-Bingo, sondern das, was Montag früh funktioniert.

14. Dezember 2025/von Marvin A. Verweyen
https://images.selling2b.de/2025/05/Preise-selbstbewusst-vertreten-Psychologie-Haltung-Argumentation.png 500 500 Marvin A. Verweyen https://images.selling2b.de/2023/06/VerweyenTrainings_Logo_S2B_FINAL_Positiv.png Marvin A. Verweyen2025-12-14 10:15:092025-06-17 20:15:36Preise selbstbewusst vertreten: Psychologie, Haltung, Argumentation

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